Zerbröselt der gesellschaftliche Zusammenhalt in Deutschland? - Eröffnungsveranstaltung des FGZ-Teilinstituts Halle
Wie lässt sich der soziale Zusammenhalt der Bevölkerung messen, wovon hängt dieser ab? Und: Kann man das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen stärken? Mit diesen Fragen befasst sich das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ). Am Montag, 8. November, ab 18 Uhr stellt sich das Teilinstitut Halle, das an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) angesiedelt ist, erstmals der Öffentlichkeit vor. Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann nimmt an der Veranstaltung teil. Sie findet in der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina statt und wird per Livestream übertragen.
» DetailansichtZukunftsenergie für neue Zeiten! Volkshochschulen als aktive Gestalterinnen lokaler Demokratie
Konferenz Großstädtischer Volkshochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz
» DetailansichtZur Herstellung öffentlicher Güter im Erwerbsarbeitskontext
Auf in die zweite Runde: In diesem Frühjahr geht es mit dem interdisziplinären Dialog um den Begriff der öffentlichen Güter im kurzweiligen Online-Format zum Feierabend weiter. Nach drei erfolgreichen Veranstaltungen versammeln wir in der zweiten Runde der Online-Gesprächsreihe „Öffentliche Güter im Gespräch“ erneut FGZ-Forschende sowie alle anderen Interessierten zum Austausch unter der Frage: Worüber denken Sie aktuell mit Blick auf öffentliche Güter nach?
» DetailansichtZusammenhalt im Arbeitsleben. Auswirkungen von virtueller Projekt- und Homeoffice-Arbeit
Vortrag von Dr. Stefan Rüb (FGZ Göttingen) im Rahmen der Tagung „Der Betrieb als sozialer Ort im Umbruch"
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Zusammenhalt im regionalen Strukturwandel. Beschleunigte Zeitstrukturen und ihre Bewältigung
Abschlussveranstaltung eines FGZ-Teilprojekts mit Projektergebnissen der Erhebungen im Mitteldeutschen, Lausitzer und Rheinischen Braunkohlerevier
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Zusammenhalt ist... KLASSE?!
Podiumsdiskussion mit Daniela Dröscher (Schriftstellerin), Dr. Susanne Uhl (Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten), Dr. Natalie Grimm (FGZ Göttingen)
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Zusammenhalt ist... Resilienz in Krisenzeiten
Krisen verändern Gesellschaften. Sie sind ein Offenbarungseid: Sie entlarven politische Prioritäten und machen sichtbar, wessen Rechte geschützt werden – und wessen nicht. Sie verschieben, was selbstverständlich schien, und stellen alte Fragen neu: Wer trägt Verantwortung? Wo entstehen Brüche? Mit wem sind wir solidarisch – und mit wem nicht? Und wie können wir Zusammenhalt verteidigen und neu begründen?
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Zusammenhalt ist... gefährlich?
In ihrem neuen Roman „Dunkelblum“ beschreibt Eva Menasse den engen Zusammenhalt in einer Kleinstadt, die gemeinsam die eigene verbrecherische Vergangenheit beschweigt und dann langsam (fast) vergisst. Wir wissen um die jahrzehntelangen Kämpfe, die es brauchte, um diese Form des Zusammenhalts nach und nach aufzubrechen. Aber wie steht es heute? Befördert ein als staatliche Aufgabe verstandenes Gedenken umgekehrt einen neuen gesellschaftlichen Zusammenhalt? Und wie fügt sich hier der Kampf gegen Antisemitismus ein? Zu diesen Fragen diskutieren am 5.9. Eva Menasse (Autorin) und Stefanie Schüler-Springorum (Antisemitismusforscherin).
» DetailansichtZusammenhalt ist... irgendwas mit Medien?!
Spalten soziale Medien die Gesellschaft? Oder wird gesellschaftlicher Zusammenhalt überhaupt erst durch moderne Medienkommunikation möglich? Darüber diskutieren Jan-Hinrik Schmidt (FGZ Hamburg), Korinna Hennig (NDR Info) und Bernd Ulrich (DIE ZEIT) mit Rebecca C. Schmidt (Administrative Geschaftsführerin des FGZ).
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Zusammenhalt ist... milieuspezifisch
Wer viel hat, lebt anders – und denkt oft auch anders. Wer finanziell abgesichert ist, hat andere Sorgen und Prioritäten als Menschen, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Doch auch unter gleichen Bedingungen gehen Menschen unterschiedlich mit ihrer Lebenssituation um. Unsere Forschung zeigt: soziale Milieus unterscheiden sich nicht nur in ihren materiellen Möglichkeiten, sondern auch in ihren Werten – vom Wunsch nach Tradition und Sicherheit bis hin zu einem Leben voller Unabhängigkeit und Genuss. Viele sehnen sich nach einem guten Zusammenhalt – und machen doch unterschiedliche Erfahrungen von Anerkennung und Abwertung in Familie, Beruf oder Nachbarschaft. Gemeinsam wollen wir darüber diskutieren, wo ökonomische Ungleichheit den Zusammenhalt erschwert – und wo wir Brücken zwischen sozialen Milieus bauen können.
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