Workshop und Klausur des akademischen Karriereentwicklungsprogramm
Workshop zu „Zusammenhalt, Vertrauen, Integration und Solidarität: Interdisziplinäre Perspektiven auf Grundbegriffe des FGZ“
Zum Auftakt der theoretischen Arbeit im Rahmen von Cluster 1 des FGZ organisieren wir einen zweitägigen Workshop zu „Zusammenhalt, Vertrauen, Integration und Solidarität: Interdisziplinäre Perspektiven auf Grundbegriffe des FGZ“. Der Workshop wird am 26./27. November 2020 an der Goethe-Universität Frankfurt stattfinden.
» DetailansichtWorkshop „Soziale Milieus, Wertkonflikte und soziale Integration“
Die sozialwissenschaftliche Forschung hat die zunehmenden Konflikte sozialer Gruppen um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zeitdiagnostisch und empirisch ausführlich untersucht. Bislang mangelt es jedoch an theoretischen Konzeptionen, mit deren Hilfe sich diese Entwicklungen erklären lassen. Ziel des Workshops ist es deshalb, in einem interdisziplinären Austausch aktuelle Ansätze zur Analyse gegenwärtiger Gruppenkonflikte und ihrer Auswirkungen auf soziale Integration zusammenzubringen.
» DetailansichtWorkshop: Arbeit und Zusammenhalt in der FGZ-Forschung. Beiträge aus dem Forschungsfeld „Arbeits- und Lebenswelten“
Bei dieser Veranstaltung unserer Kolloquiumsreihe stehen Forschungen zum Thema „Arbeit und Zusammenhalt“ aus dem Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) im Mittelpunkt: Im Rahmen eines Workshops erörtern FGZ-Forscher:innen unterschiedliche Facetten des gesellschaftlichen Zusammenhalts in ihrem Zusammenhang mit gesellschaftlicher Arbeit und stellen empirische Forschungsergebnisse vor.
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ZKF Public Talk in Kooperation mit dem FGZ: Im antiökologischen Backlash. Wie und warum bekämpft die äußerste Rechte die ökologische Transformation?
Klimakrise und ökologische Herausforderungen erfordern tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen und stellen die Frage nach der Verantwortung. Während viele Menschen und Institutionen diese Transformation wollen und vorantreiben, formiert sich zugleich starker Widerstand – insbesondere vonseiten der äußersten Rechten. Diese stellt ökologische Maßnahmen zunehmend in Frage, instrumentalisiert Ängste, leugnet naturwissenschaftliche Fakten und propagiert eine Gegenbewegung. Der Vortrag analysiert die Strategien, Narrative und Motive, mit denen rechte Akteurinnen die ökologische Transformation bekämpfen. Warum sieht die extreme Rechte gerade in der Klimapolitik ein so wichtiges Feindbild? Wie verfängt die antiökologische Propaganda insbesondere bei jungen Menschen? Welche gesellschaftlichen Folgen ergeben sich daraus, und wie kann man diesen Tendenzen begegnen?
» DetailansichtZKF Public Talk: Abhängigkeit affirmieren? Feministisch-materialistische Perspektiven
Vortrag von Dr. Katharina Hoppe, Goethe-Universität Frankfurt am Main
» DetailansichtZKF-Arbeitsgespräch: Identität - zwei Formen der Kritik
Die Kategorie der Identität ist eine zentrale Kategorie in politischen Auseinandersetzungen um emanzipatorische Politik und die richtige Praxis geworden. Auch für feministische Debatten spielt sie eine wichtige Rolle dort, wo es um das politische Subjekt dieser Praxis geht. Im Vortrag soll vor dem Hintergrund dieser Debatten die Ambivalenz von Identität als Gegenstand philosophischer Befragung und Standpunkt von Kritik erkundet werden.
» DetailansichtZKF-Arbeitsgespräch: Sentimentaler Staat, sensible Bürger:innen, oder: Was Gefühle mit Politik zu tun haben
Vortrag von PD Dr. Brigitte Bargetz (Universität Kiel): Der Vortrag spürt den Möglichkeiten nach, wie Politik und Gefühle zusammengedacht werden können. Dafür wird ein enges Verständnis des Politischen hinterfragt, das dieses auf Rationalität, Objektivität, Interessen und Fortschritt reduziert.
» DetailansichtZeitschrift für Rechtsextremismusforschung: Heftpremiere und Standortbestimmung – Rechtsextremismusforschung in Deutschland
Trotz der großen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Relevanz für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist die Erforschung des Rechtsextremismus in Deutschland bisher nur schwach institutionalisiert. Die neue Zeitschrift für Rechtsextremismusforschung (ZRex) ändert dies nun. Anlässlich der Veröffentlichung des ersten Heftes der Zeitschrift werden in der Online-Veranstaltung Stand und Perspektiven der Rechtsextremismusforschung diskutiert.
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