Antifeminismus als Konsequenz religiöser Un- und Antimodernität. Religiöser Fundamentalismus als Triebkraft von Antifeminismus
Gert Pickel | 2025
Wie hängen Antifeminismus und Provinzialität zusammen? Was verbindet den Hass auf feministische Emanzipation mit der Sehnsucht nach ländlicher Idylle? Und warum verweisen traditionelle Geschlechterbilder so oft auf das harmonische Landleben? Die Beiträger:innen versammeln erste theoretische und empirische Überlegungen zu einer Verbindung, die vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Krisen, Entfremdungserscheinungen und dem sozialen Druck kapitalistischer Vergesellschaftung an Bedeutung gewinnt. Was Antifeminismus und Provinzialität ideologisch verbindet, ist die Idealisierung einer Vergangenheit, die es so nie gegeben hat, und die autoritäre Sehnsucht nach Eindeutigkeit.
Publikationen
- Publikationsdatum
- 17.04.2025
- Sprache
- German
- Publikationsart
- Beitrag in Sammelband
- Fachrichtung(en)
- Kulturwissenschaften (oeffnet in neuem Fenster), Soziologie (oeffnet in neuem Fenster)
- Schlagworte
- Bildung und Sozialisation (oeffnet in neuem Fenster), Extremismus (oeffnet in neuem Fenster), Konflikt (oeffnet in neuem Fenster), Legitimität (oeffnet in neuem Fenster), Netzwerke/Bubbles (oeffnet in neuem Fenster), Polarisierung (oeffnet in neuem Fenster)
- Zielgruppe
- Wissenschaft (oeffnet in neuem Fenster)
- Empfohlene Zitierweise
- Pickel, Gert. 2025. Antifeminismus als Konsequenz religiöser Un- und Antimodernität. Religiöser Fundamentalismus als Triebkraft von Antifeminismus. In: Antifeminismus und Provinzialität. Zur autoritären Abwehr von Emanzipation, hrsg. v. Johanna Niendorf, Fiona Kalkstein, Henriette Rodemerk und Charlotte Höcker. Kritische Landforschung. Bielefeld: Transcript.
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Beteiligte FGZ-Autoren
Arbeitspakete
A_02
FGZ
Leipzig
Demokratievertrauen, Populismus und Wahlverhalten in Zeiten der Transformation
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