Räume gegen Eskalation 6: Solidarisch im Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus
Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe, deren Ziel es ist, nach dem 7. Oktober 2023 und der danach einsetzenden Zerstörung des Gaza-Streifens der auch hierzulande zu beobachtenden Polarisierung entgegenzuwirken.
Bei den ersten Veranstaltungen von ‚Räume gegen Eskalation‘ wurde immer wieder über Formen der Solidarisierung bzw. Entsolidarisierung gesprochen. Deswegen gibt es nun eine kleine Reihe zum Thema Solidarität. Dabei geht es zum einen um allgemeine Fragen: Was ist eigentlich Solidarität? Was trägt zu ihrem Gelingen bei, was steht ihr im Wege?
Zudem wollen wir die Themen der ersten Runde wieder aufgreifen: das Verhältnis zwischen Rassismus- und Antisemitismuskritik; erinnerungspolitische Auseinandersetzungen; der Konflikt zwischen Israel und Palästina.
Bei der kommenden Veranstaltung stehen aktivistische Perspektiven im Zentrum: Wie können wir gemeinsam gegen Antisemitismus und Rassismus aktiv werden? Was sind diesbezügliche Erfahrungen aus den letzten Jahren? Wie müsste eine aktivistische Erinnerungspolitik beschaffen sein, die sowohl antisemitischer als auch rassistischer Gewalt sowie ihren Verschränkungen gedenkt? Wie wirkt sich die Eskalation des so genannten Nahost-Konflikts auf das Verhältnis zwischen antirassistischen und anti-antisemitischen Milieus aus? Und wie könnte eine aktivistische Praxis in diesem Konflikt aussehen, die sich gleichermaßen rassismuskritisch wie antisemitismuskritisch positioniert?
Veranstaltungen
- Adresse
- EPIZ-Weltraum, Am Sudhaus 2, 12053 Berlin
- Schlagworte
- Antisemitismus, Demokratie, Engagement, Erinnerungskultur, Identitätspolitik, Konflikt, Partizipation/Teilhabe, Polarisierung, Solidarität
- Themenfeld(er)
- Reaktionen auf Marginalisierung , Konflikte um Selbst- und Weltdeutungen

