Postkolonialismus und Antisemitismus – eine Debatte in Schieflage

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Berlin

Seit einigen Jahren (und verstärkt seit dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023) steht die postkoloniale Theorie im Fokus der Kritik. Die Vorwürfe sind weithin bekannt: Relativierung des Holocaust, Antizionismus, israelbezogener Antisemitismus. Allerdings wirkt es bisweilen so, als ob zwischen starken und stark abwertenden Meinungen über den Postkolonialismus und tatsächlichem Wissens- oder Kenntnisstand ein Missverhältnis bestehen würde. Zudem stellt sich die Frage, ob die Kritik an postkolonialer Kritik eurozentrische Vorstellungen und epistemologische Asymmetrien reproduziert. Der Vortrag wird die Debatte insofern verkomplizieren, als ihre Verstricktheit in jene Dynamiken und Mechanismen angedeutet werden soll, die seit jeher im Fokus der postkolonialen Theorie stehen.

Veranstaltungen

Adresse
Kaiserin-Augusta-Allee 104-106, 10553 Berlin
Teilnahme
Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet hybrid statt.
Schlagworte
Antisemitismus, Erinnerungskultur, Identitätspolitik, Konflikt, Partizipation/Teilhabe, Postkolonialismus, Rassismus
Themenfeld(er)
Konflikte um Selbst- und Weltdeutungen
Zielgruppe
Wissenschaft

Referent:innen

Arbeitspakete

D_03
FGZ Berlin
Rassistischer Westen und antisemitischer Rest? Globaler Zusammenhalt im Spannungsfeld von postkolonialer Kritik und Antisemitismuskritik
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