Postkoloniale Kritik und Antisemitismuskritik: Ein Spannungsfeld

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Bayreuth

Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Dynamiken des Antisemitismus II“ der Universität Bayreuth

Seit einigen Jahren steht „der Postkolonialismus“ verstärkt im Fokus von Kritik. Die Vorwürfe – zumal nach dem 7. Oktober 2023 – lauten unter anderem: Relativierung des Holocausts, Absage an die Aufklärung, Antisemitismus. Doch was ist dran an diesen Vorwürfen? Dr. Felix Axster (Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin) wird in seinem Vortrag die Geschichte des spannungsgeladenen Verhältnisses zwischen Postkolonialer Kritik und Antisemitismuskritik zumindest bruchstückhaft nachvollziehen. Dabei wird es auch um die Frage gehen, ob sich aus dieser Geschichte Rückschlüsse auf die gegenwärtigen Konflikte bzw. die Vorwürfe gegenüber „dem Postkolonialismus“ ziehen lassen. Im Gespräch mit zwei Professor:innen der Universität Bayreuth (Stefan Ouma, Wirtschaftsgeographie, und Kristin Skottki, Mittelalterliche Geschichte) soll zugleich kritisch diskutiert werden, in welchem größeren gesellschaftspolitischen Kontext pauschale Angriffe auf „den Postkolonialismus“ zu sehen sind.

Veranstaltungen

Adresse
Iwalewahaus der Universität Bayreuth, Wölfelstraße 2, 95444 Bayreuth
Schlagworte
Antisemitismus, Erinnerungskultur, Identitätspolitik, Konflikt, Partizipation/Teilhabe, Postkolonialismus, Rassismus, Solidarität
Themenfeld(er)
Konflikte um Selbst- und Weltdeutungen

Referent:innen

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D_03
FGZ Berlin
Rassistischer Westen und antisemitischer Rest? Globaler Zusammenhalt im Spannungsfeld von postkolonialer Kritik und Antisemitismuskritik
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