Erinnerungspolitik in Deutschland – eine Debatte

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Kassel

Vortrag im Rahmen des 40. BUKO-Kongresses

Die zunehmende öffentliche Auseinandersetzung mit Kolonialismus und seinen Nachwirkungen in Deutschland mündete in Forderungen nach einer Neustrukturierung der deutschen Erinnerungspolitik in Form einer „dritten Säule“ neben der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der DDR. Dies wurde z.T. interpretiert als eine Infragestellung der Singularität des Holocaust und als Angriff auf die etablierte Erinnerungspolitik. In der Podiumsdiskussion möchten wir uns über die Frage verständigen, wie eine Erinnerungspolitik in Deutschland aussehen muss, die sich mit den historischen Verbrechen sowohl des Nationalsozialismus (und desfortdauernden Antisemitismus) als auch des deutschen Kolonialismus (und des fortdauernden Rassismus) auseinandersetzt und dabei ihren Unterschieden und Ähnlichkeiten gerecht wird.

Veranstaltungen

Adresse
Holländische Straße 74, 34127 Kassel
Schlagworte
Antisemitismus, Erinnerungskultur, Identitätspolitik, Konflikt, Partizipation/Teilhabe, Postkolonialismus, Rassismus
Themenfeld(er)
Konflikte um Selbst- und Weltdeutungen

Referent:innen

Arbeitspakete

D_03
FGZ Berlin
Rassistischer Westen und antisemitischer Rest? Globaler Zusammenhalt im Spannungsfeld von postkolonialer Kritik und Antisemitismuskritik
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