FGZ Datenmonitor 2026#1: „Problem im Stadtbild“? Der Ausländer:innenanteil im Stadtteil und die wahrgenommene Unsicherheit im öffentlichen Raum
Svenja Oltmanns, Nils Teichler, Olaf Groh-Samberg | 2026
Dieser Datenmonitor geht mithilfe raumbezogener Daten des German Social Cohesion Panel (SCP) der Frage nach, ob ein höherer Anteil von Ausländer:innen in dem Stadtteil, in dem die Befragten wohnen, das subjektive Sicherheitsempfinden beeinflusst. Die Ergebnisse sind eindeutig: Mehr Ausländer:innen bedeuten nicht mehr Unsicherheit – weder für Frauen noch für Männer. Zwar berichten Frauen insgesamt häufiger von einem höheren Unsicherheitsgefühl – dieses steht jedoch nicht im Zusammenhang mit dem Ausländer:innenanteil. Stattdessen zeigt sich, dass soziale Bedingungen und individuelle Einstellungen bedeutsamer für das Unsicherheitsempfinden sind. Die Ergebnisse widersprechen damit verbreiteten Annahmen in politischen Debatten und tragen zur Versachlichung der Diskussion bei.
Publikationen
- Publikationsdatum
- 22.06.2026
- Sprache
- German
- Reihe
- FGZ Blog
- Publikationsart
- Blogbeitrag
- Fachrichtung(en)
- Soziologie (oeffnet in neuem Fenster)
- Zielgruppe
- Interessierte Bürger:innen (oeffnet in neuem Fenster), Wissenschaft (oeffnet in neuem Fenster)
- Empfohlene Zitierweise
- Oltmanns, Svenja, Nils Teichler und Olaf Groh-Samberg. 2026. FGZ Datenmonitor 2026#1: »Problem im Stadtbild«? Der Ausländer:innenanteil im Stadtteil und die wahrgenommene Unsicherheit im öffentlichen Raum. In: FGZ-Wissenschaftsblog „Zusammenhalt begreifen“. https://fgzrisc.hypotheses.org/7471.
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