Die Bedeutung von Medienintermediären und die Frage ihrer Regulierung

Jan-Hinrik-Schmidt  | 2024

YouTube und Facebook, WhatsApp und Instagram, Twitter/X und TikTok sind in den vergangenen 15 Jahren zu wesentlichen Eckpfeilern des Internets geworden und gehören für viele Menschen zum selbstverständlichen (Medien-)Alltag. Sie stehen exemplarisch für Medienintermediäre, also für eine Gruppe von Internetangeboten, zu denen neben Netzwerk- und Videoplattformen auch Suchmaschinen und Instant-Messaging-Dienste gehören. Dieser Beitrag zeigt ausgehend von empirischen Daten zur Verbreitung von Intermediären, wie die Nutzungspraktiken, Funktionsweisen und Logiken dieser Angebote unsere Kommunikation und Verständigung verändern. Dies wiederum berührt verschiedene Schutzziele der Medienregulierung, also solche Werte, die es für eine demokratische Öffentlichkeit zu sichern oder anzustreben gilt. Abschließend werden einige aktuelle Regulierungsansätze vorgestellt, die auf die Besonderheiten der Medienintermediäre einzugehen versuchen.

Publikationen

Publikationsdatum
30.09.2024
Sprache
German
Publikationsart
Medienbeitrag
Empfohlene Zitierweise
Schmidt, Jan-Hinrik. 2024. Die Bedeutung von Medienintermediären und die Frage ihrer Regulierung. Dossier Medienpolitik der Bundeszentrale für politische Bildung. https://www.bpb.de/themen/medien-journalismus/medienpolitik/571959/die-bedeutung-von-medienintermediaeren-und-die-frage-ihrer-regulierung/.
Open Access
Verfuegbar

Beteiligte FGZ-Autoren

Arbeitspakete

D_06
FGZ Hamburg
Transformation der gesellschaftlichen Verständigungsordnung
» Projektbeschreibung
A_11
Mehrere Standorte
Polarisierungsdynamiken in den sozialen Medien
» Projektbeschreibung
» zurück zur Publikationsübersicht