Zusammenhalt, Vertrauen und Demokratie in Europa
Gespräch im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Crisis Talks“
Vertrauen, Zusammenhalt, Demokratie – drei große Begriff, die in Europa derzeit allgegenwärtig sind. Sie fallen, wenn z.B. Wahlerfolge rechtsextremer Parteien diskutiert werden oder wenn von multiplen Krisen in Europa oder weltweit die Rede ist. Doch wie belastbar sind sie eigentlich und was beschreiben sie? Was genau meinen wir eigentlich, wenn wir von politischem Vertrauen und gesellschaftlichem Zusammenhalt sprechen? Markiert der jüngste Wahlausgang in Ungarn einen politischen Moment, der über nationale Grenzen hinausweist und der zum Trend werden könnte, wenn es um Mut zu Veränderungen geht? Handelt es sich dabei um Werte? Und braucht es – wie häufig behauptet – ein gewisses Maß an sozialer oder kultureller Homogenität, damit Vertrauen wachsen und Zusammenhalt entstehen kann? Diesen Fragen widmen wir uns in der aktuellen Ausgabe der „Crisis Talks“ – auf dem Podium und im Gespräch mit unseren Gästen.
Begrüßung: Dr. Thomas Eckert, Leiter der Vertretung des Landes Hessen bei der EU
Begrüßung: Rebecca C. Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungszentrums Normative Ordnungen der Goethe-Universität sowie des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ)
Impuls: Prof. Dr. Rainer Forst, Professor für Politische Theorie und Philosophie, Direktor des Forschungszentrums Normative Ordnungen der Goethe-Universität, stellvertretender Sprecher des FGZ Frankfurt
Paneldiskussion:
- Prof. Dr. Sven Simon, Mitglied des Europäischen Parlaments und Vorsitzender des Verfassungsausschusses des Europäischen Parlaments
- Sandra Parthie, Präsidentin der Arbeitsgruppe im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss, Leiterin des Brüsseler Büros des Instituts der deutschen Wirtschaft
- Prof. Dr. Rainer Forst
Moderation: Helga Schmidt, Publizistin und ehemalige Leiterin des ARD-Hörfunkstudios in Brüssel
Über die Veranstaltungsreihe „Crisis Talks“:
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Das Leibniz-Forschungsnetzwerk „Umweltkrisen – Krisenumwelten“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.
Veranstaltungen
- Address
- Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union, Rue Montoyer 21, 1000 Brüssel
- Teilnahme
- Nur auf persönliche Einladung.
- Schlagworte
- Demokratie


