Hakenkreuz und Heimatschutz: Die Umweltbewegung und der Nationalsozialismus

Hakenkreuz und Heimatschutz: Die Umweltbewegung und der Nationalsozialismus
Berlin

Diskussion des FGZ Berlin und Helle Panke e.V. moderiert von Dr. Sina Arnold

Das Dritte Reich war ein zerstörerisches Gewaltregime, das der europäischen Natur auf brutalster Weise schadete. Dennoch gab es frühe Umweltbewegungen, die mit dem Nationalsozialismus verstrickt waren. Als bedeutendes Beispiel untersucht Peter Staudenmaier die Geschichte der biodynamischen Bewegung zwischen 1933 und 1945. Mit Marken wie Demeter und Weleda ist die biologisch-dynamische Landwirtschaft möglicherweise die bekannteste Form in der heutigen Bio-Branche. Auch in der NS-Zeit war die biodynamische Bewegung erfolgreich, wenn auch unter anderen politischen Vorzeichen. Der Vortrag geht dieser komplexen Vergangenheit nach, als Beispiel der historischen Gemengelage von Reformbewegungen im Zusammenspiel mit dem Nationalsozialismus.

 

Prof. Peter Staudenmaier lehrt Geschichte an der Marquette University in den USA und ist langjähriger Mitarbeiter des Institute for Social Ecology. Sein Buch „The Politics of Nature in Nazi Germany“ ist vor kurzem bei Cambridge University Press erschienen.

 

Eine Kooperation von Helle Panke e.V. und dem Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ).

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Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin
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Anmeldung nicht benötigt, Teilnahmekosten: 2 €
Schlagworte
Antisemitismus, Erinnerungskultur, Extremismus, Klima/Ökologie, Rassismus, Raum/Region
Themenfeld(er)
Konflikte um Selbst- und Weltdeutungen

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