Gabriel Tarde
Christian Helge Peters | 2022
Gabriel Tardes Soziologie bildet eine Alternative zur Soziologie Émile Durkheims; ihr liegt ein anderes Verständnis des Sozialen zugrunde. Für Tarde wird das Soziale durch Mikroprozesse der Nachahmung gebildet, die sich durch Begierden und Überzeugungen zwischen Individuen ausbreiten. Tarde konzipiert das Soziale ausgehend von Nachahmungen, Verkettungen präindividueller Ereignisse, Logiken der Affektion und Ansteckung sowie einer flachen Ontologie, in der unterschiedliche Entitäten das Soziale ausmachen. Damit grenzt er sich u. a. von solchen Ansätzen ab, die das Soziale ausgehend vom Handeln menschlicher Akteure konstruieren bzw. dieses auf emergente Strukturen rückführen.
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HAL_F_05
RISC
Halle
Social Cohesion and Good Work: Study to Investigate the Effects of Good Work and Self-efficacy Experiences on Social Cohesion, Differentiated by Wage Mobility and Company Mobility of Good and Bad Companies
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